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Brazilian Jiu Jitsu
 

Jiu Jitsu, was “die sanfte Kunst” bedeutet, ist eine der ältesten Kampfformen.

Die Ursprünge reichen zurück bis in die Ära um 2000 v.Chr. im antiken Indien. Die Mönche der damaligen Zeit waren auf der Suche nach einer Verteidigungsform, welche waffenlos angewendet werden konnte, da der Gebrauch ihnen untersagt war.

Über China gelangte diese Kunst im Laufe der Zeit nach Japan. Die Samurai-Klans im feudalen Japan nahmen diese Kunst auf und gaben sie von Generation zu Generation weiter. Im Laufe der Zeit kristallisierten sich verschiedene Künste heraus, wie Judo, Aikido, Karate, usw.

Im Jahre 1914, wanderte ein japanischer Judoka namens Mitsuyo Maeda von Japan nach Brasilien aus und legte so den Grundstein für eine starke japanische Gemeinschaft in diesem neuen Land.

Gastão Gracie, en brasilianischer Geschäftsmann schottischen Ursprungs, half Maeda sich niederzulassen. Als Ausdruck seiner Dankbarkeit der Gracie Familie gegenüber, unterrichtete Maeda den ältesten Sohn, Carlos Gracie, in der Kunst des Jiu Jitsu.

Carlos gab diese Techniken dann an seine vier Brüder weiter, was schlussendlich im Jahr 1925 zur Eröffnung der ersten Jiu Jitsu Akademie in Brasilien führte. Jiu Jitsu war zu einer Leidenschaft für die Gracie Familie geworden.

Carlson, der älteste Sohn von Carlos Gracie, hat genau wie seine Onkel und Brüder das Vermächtnis seiner Familie übernommen und wurde so zu einer Legende im Jiu Jitsu und MMA.

Zur Trainingsuniform

Die “offizielle” Trainingsuniform im Jiu Jitsu ist der “Kimono” oder “Gi” (vom japanischen Wort Keikogi, dem korrekten Ausdruck für ein “Kimono” in den japanischen Kampfkünsten). Dieser ist zusammengesetzt aus einer Jacke, einer Hose und einem Gürtel. Jacke und Hose bestehen aus speziell gewebter Baumwolle; widerstandsfähig genug um der hohen Belastung im Training und bei Turnieren stand zu halten. Die Trainingsuniform sollte stets sauber und gepflegt sein, wie eine Rüstung.

Wieso mit Gi / Kimono trainieren?

Im Jiu Jitsu lernt man sowohl offensive als auch defensive Wege anzuwenden. Man stellt ausserdem fest, dass Training mit einem Gi dazu beiträgt in Sicherheit zu trainieren.

Training mit einem Gi beinhaltet aber auch noch weitere Aspekte. Das Tragen eines Gi neutralisiert einen grossen Teil der körperlichen Vorteile des Gegners und fördert das Bewusstsein für die richtige Technik. So werden Vorteile wie Grösse, Kraft und “Sportlichkeit” des Gegners erheblich ausgeglichen.

Je weiter man auf dem Weg des Jiu Jitsu schreitet, entwickelt ein Kämpfer seine Fertigkeiten und versteht es die erlernten Techniken sowohl mit als auch ohne Gi anzuwenden.